Lebensalter

…alles zusammen ergibt 85 Jahre. Ist von 27 Jahren die Rede, zählt der Zwanziger für sich allein 20, der Siebener nach der oben dargelegten Methode 22, zusammen also 42. Ebenso ist 28 gleich 50, und entsprechend muß jede weitere Zahl, die größer als 25 ist, einzeln für sich berechnet werden. Entsprechende gilt für die Zahlen, die größer als 33, 42 oder 52 sind. dafür ein Beispiel: Angenommen, es höre jemand sagen: ‘Du wirst 57 Jahre leben’, so wäre es einfältig zu erwarten, daß ein Mensch 7×50, d.h. 350 Jahre alt werden wird, vielmehr ist klar, daß 7 nach der oben dargelegten Methode für sich mit 50 addiert, 72 ergibt. Befindet sich nun jemand innerhalb der angegebenen Zahl, so ist offenkundig, daß ihm alles dies einschließlich der schon vergangenen Lebensjahre zubestimmt ist. Träumt z.B. ein dreißigjähriger, es sage ihm jemand: ‘Du wirst 50 Jahre leben’, so wird er noch weitere 20 Jahre leben, so daß die 20 kommenden Jahre zusammen mit den 30 verflossenen gerade 50 ergeben. Träumt aber ein Siebzigjähriger, es sage ihm einer: ‘Du wirst 50 Jahre leben’, so liegt es auf der Hand, daß weder die verflossenen Jahre gemeint sein können, weil diese ja schon die Zahl 50 überschritten haben, noch weitere 50 Jahre zu den 70, was ein unmögliches Lebensalter ergäbe. Folglich wird er nur weitere 13 Jahre leben, weil ?, das 50 bezeichnet, der dreizehnte Buchstabe im Alphabet ist. Eine entsprechende Berechnung hat man bei den anderen ähnlichen Fällen anzustellen, wenn die genannte Zahl zwar kleiner als die verflossene Lebenszeit ist, doch mit ihr zusammengenommen eine unmögliche ergibt. Hier noch folgender Hinweis: Nach meiner Beobachtung haben Tage, Monate und Jahre in den meisten Fällen durchaus nicht dieselbe Bedeutung,- denn durch Jahre werden Monate und Tage, durch Monate Jahre und Tage und durch Tage Monate und Jahre bezeichnet. Damit dies nicht zu Unklarheiten führe, merke man sich: Spricht jemand von Jahre, so deute man sie als Jahre, falls sie angemessen und möglich sind, ist es eine Vielzahl von Jahren, als Monate, wenn eine Unzahl, als Tage. Bei den Tagen ist das Verhältnis umgekehrt. Sind es viele, haben sie als Tage zu gelten, ist ihre Zahl angemessen, als Monate, sind sie nur wenige, als Jahre. Ebenso sind die Monate in Hinblick auf das Mögliche zu deuten. Was möglich ist oder nicht, wird bei der Frage nach der Lebensdauer das Alter des Träumenden, bei anderen Zeitangaben die vermutliche Dauer der Dinge entscheiden. Man muß sich ferner vor Augen halten, daß die Götter häufig Offenbarungen geben, die anscheinend die Lebenszeit betreffen, keineswegs aber immer letztere meinen, sondern zuweilen einen Umschwung der Geschäfte, Freilassung von Sklaven und viele andere Dinge, wie sie über den Tod enthalten sind. (Siehe auch ‘Zahlen’)… Traumdeutung Lebensalter →

Oktober (Monat)

Oktober (Monat) Volkstümlich: (arab. ) : Es kommt eine stille Zeit nach all dem Verdruß der letzten Monate. (europ.) : ist ein Zeichen für zufriedenstellenden Erfolg in den Unternehmungen,- man wird neue Bekanntschaften machen, die sich zu langanhaltenden Freundschaften entwickeln. Traumdeutung Oktober (Monat) →

Juli (Monat)

Juli (Monat) Volkstümlich: (europ.) : düstere Aussichten werden einem deprimieren, doch plötzlich werden die Lebensgeister durch unvorhergesehenes Vergnügen und Glück wieder geweckt. Traumdeutung Juli (Monat) →

Mai (Monat)

Mai (Monat) Volkstümlich: (europ.) : prophezeit glückliche Zeiten und Vergnügen für junge Leute,- eine scheinbar launische Natur bedeutet plötzlichen Kummer und Freuden, die von Enttäuschungen überschattet werden. Traumdeutung Mai (Monat) →

Götter

…solchen Nöten bedürfen die Menschen der Hilfe dieses Gottes. Denen, die schon krank sind, verheißt er Heilung,- der Gott wird bekanntlich Paieon (wie Apollons Beiname) genannt. Immer weist Asklepios auf Wohltäter, welche in Notzeiten helfen, und auf Personen, die das Haus des Träumenden verwalten. In Prozessen bezeichnet er die Verteidiger. Die Dioskuren (Kastor und Polydeukes (Pollux), die Söhne Zeus) beschwören Seefahrern Sturm, Leuten auf dem Festland Streitigkeiten, Prozesse, Krieg oder schwere Krankheit herauf,- doch wenden sie zu guter Letzt den Menschen alle Gefahren ohne Schaden ab,- sie sind ja rettende Götter. Herakles selbst oder sein Standbild zu schauen bringt allen, die nach guten Vorsätzen und im Einklang mit dem Gesetz leben, Glück, besonders dann, wenn sie von irgend jemand Unrecht erleiden,- denn solange der Gott auf Erden weilt, war er immer ein Helfer und Rächer der Bedrängten. Aus demselben Grund ist er für Gesetzesverächter und Übeltäter von schlimmer Vorbedeutung. Dagegen bringt er denen Glück, die sich zu einem Wettkampf, zu einem Prozeß oder Rechtsstreit begeben,- der Gott wird ja Kallinikos (ruhmreicher Sieger) genannt. Träumt man, dieselbe Lebensweise wie der Gott zu führen, mit ihm zusammenzuwirken, dieselbe Kost zu teilen, dieselbe Kleidung zu tragen oder das Löwenfell, die Keule oder sonst eine Waffe von ihm zu bekommen, so ist das, wie die Beobachtung lehrt, für jedermann unheilvoll und von übler Vorbedeutung,- zu dieser Auffassung bin ich auf Grund langer Erfahrung gekommen. Aus diesem Grund und ganz folgerichtig können derlei Traumerlebnisse nicht glücklich ausgehen,- denn der Gott läßt den Träumenden an dem Leben teilnehmen, das er selbst geführt hat,- war dies aber ein Leben voller Mühen und Plagen, als er auf Erden weilte, auch wenn es ihm Glanz und Ruhm einbrachte. Häufig prophezeit das Traumgesicht, man werde solche Gefahren zu bestehen haben, wie sie der Gott zu bestehen hatte, als er die betreffenden Waffen führte. Dionysos ist Landleuten, die Baumfrüchte, besonders Reben, kultivieren nützlich,- ferner Schankwirten und allen Theaterleuten. Heil bringt er auch denen, welche sich in einer argen Bedrängnis befinden,- denn schon durch seinen Namen kündigt er das Ende der Übel und die Erlösung von ihnen an,- er heißt Dionysos, weil er jedes Ding zu seinem Ende bringt (Dionysos von dianyein = vollbringen). dagegen zeigt er Weichlingen und besonders Knaben wegen der Geschichte, die man von dem Gott erzählt (Die eifersüchtige Hera gab Semele, die damals schon im sechsten Monat schwanger war den Rat, von ihrem geheimnisvollen Liebhaber zu verlangen, daß er sich ihr in seiner wahren Natur und Gestalt zeigen solle. Als Zeus im Blitz erschien, wurde Semele verzehrt. Aber Hermes rettete ihren sechs Monate alten Sohn, indem er ihn in den Schenkel des Zeus nähte, damit er dort noch weitere drei Monate reifen sollte. Noch andere Sagen erzähl… Traumdeutung Götter →

Dreizehnter Mond

…Dreizehnter Mond Medizinrad: Schlüsselworte: Übergang,- Wandlung,- neue Wege,- unentschieden,- ruhelos,- Chaos,- großes Wachstumspotential,- der Schatten,- Angst vor Veränderung,- mit Kontrolle zu tun haben,- mit der Angst vor dem Tod zu tun haben,- Liebe,- Beziehung,- der Mond. Beschreibung: In manchen Jahren gibt es dreizehn Monde, weil ein Mondmonat nur aus den 29 Tagen, zwölf Stunden, 44 Minuten und zwei Siebtel Sekunden besteht, die notwendig sind, um von einem Neumond zum nächsten zu gelangen. Wir leben in einer Gesellschaft, die das Jahr in zwölf Monate teilt, und das System würde nicht so gut funktionieren, wenn dann und wann Platz für einen dreizehnten Monat geschaffen werden müßte. Es ist schwierig, den Menschen, die an den westlichen Sonnenkalender gewöhnt sind, das Dreizehn- Monde- Konzept, welches ein wichtiger Bestandteil des Medizinrads ist, zu erklären. Folglich ist der dreizehnte Mond der unsichtbare Mond, der den Wandel im Leben eines Menschen ankündigt. Allgemeine Bedeutung: Eine Zeit bedeutender Veränderungen, in denen die Möglichkeit zu Wachstum und Fortschritt enthalten sind,- eine chaotische oder verwirrende Phase des Lebens durchstehen,- unentschlossen sein. Assoziation: – Transzendente Bedeutung: Die Fähigkeit, mit allen Schattenseiten deiner Persönlichkeit zurechtzukommen, auch wenn sie sich bisher vor dem hellen Licht von Vater Sonne und dem etwas schwächeren von Großmutter Mond verborgen haben. (Siehe auch ‘Halbmond’, ‘Menstruation’, ‘Mond’, ‘Mondsichel’, ‘Neumond’, ‘Vollmond’)… Traumdeutung Dreizehnter Mond →

Friedhof

…Friedhof Assoziation: – Tod,- Transformation. Fragestellung: – Was ist für mich vorüber? Allgemein: Jeder von uns hat auf nahem oder fernem Friedhofe ein Grab, das einen dahingegangenen geliebten Menschen birgt. Wir haben aber auch einen Friedhof in uns drin und in ihm manches Grab verlorener Hoffnungen, des Abschieds, des nicht Wiedersehens. Der Sinn der Friedhofsträume ist klar: sie reden von der Stätte der Toten. Wer im Traume an ein Grab nach dem Friedhof geht, der sucht eine Welt auf, die für ihn noch geheimes Leben enthält. Der Traumgang nach dem Friedhof wird meist dann getan, wenn der Mensch in echten Lebenskonflikten nicht ein noch aus weiß,- dann sucht er, dem das Leben nicht genügend Antwort gibt, diese Antwort am Grabe derer, die viel Leben mit in die dunkle Erdentiefe nahmen. Der Sinn der Friedhofträume ist nicht eindeutig. Manche Menschen haben ein bestimmtes Grab aufzusuchen, weil ein Problem, das mit dem Toten zusammenhängt, noch nicht gelöst ist. Andere wieder tragen oft wider eigenes Erwarten Blumen und Kränze hin. Offenbar hat eine Gefühlsregression, ein Rückfluten der Gefühlskräfte, denen Wirkung in der Gegenwart versagt blieb, stattgefunden. Besonders bei alternden Menschen sind diese Träume häufig. Manche stehen da jahrelang an allzu frühen Gräbern. Das Leben erlaubt eben kein Stehenbleiben, erlaubt nicht das Verweilen beim geliebtesten Toten,- und geschieht es dennoch, so schickt es seine gefährlichsten Leichen- und Friedhofträume. Wer einen geliebten Menschen verloren hat und alle jenen Dinge erfüllte, welche Todesanzeigen, Bestattungen und Trauer heißen, in dem ist der Tote oft monatelang noch nicht gestorben. Nach Monaten erscheint jener bei vielen Menschen auftauchende Traum: Der Hinterbliebene findet am Rande etwa seines Gartens, am Waldrand oder in einem nicht benutzten Zimmer den dahingegangenen Menschen, atmend und noch lebend, auf einem schlichten Lager. Er spricht ihn beglückt und erstaunt an, und es kann vorkommen, daß der Tote sagt, er sei genährt worden von Kindern, vom Gesinde oder von mitleidigen Bauersfrauen, nämlich von Kräften, die nicht zum Bewußtsein gehören. Beglückt eilt dann der Träumer, dieses Wunder den anderen zu verkünden. In dem Augenblicke aber erfährt er, daß der Wiederbelebte wirklich tot sei. Er hat also feststellen müssen, daß er in ihm drin noch nicht gestorben war, daß aber in dieser Stunde die Seele den Tod des geliebten Menschen für sich als vollzogen aufgenommen hat. Die vielen Träume vom Tode beweisen, wie tief das Erlebnis des Sterbens, des Abschiednehmens, des Verlustes in uns drin wohnt. Es ist der Tod ein urtümliches, ein archetypisches Geschehen, dem gegenüber man sich richtig zu verhalten hat. Wo im Traume Todesluft weht, die Klage und der blasse Schein von Gräbern herüberdringt, da sollte man sich noch einmal ernstlich mit den vom Traume geäußerten Ansichten zu diesen schmerzlichen Vorgängen beschäftigen, um in sich… Traumdeutung Friedhof →

Mond (Selene)

…Himmel stürzender Mond warnt vor großen Schwierigkeiten und Unglück. Der Träumende, der eine Mondscheibe in der Hand hält, soll nach Meinung Phaldors Glück bei einer schönen Frau (Frau Luna) haben, während der Mond eine Träumerin an ihre eigenen geschlechtlichen Vorzüge erinnert, die sie dem Mann gegenüber ins Spiel bringen könne. In der indischen Mythologie wird der Mond als Trinkschale bezeichnet, als mütterliches Symbol, das Kraft verspricht und in das man sich zur Meditation versenken kann. Psychologisch: Er ist das Licht des Unbewußten. Das der Mond auf die Psyche des Menschen wirkt, ist eine alte Weisheit. Er hat in allen Religionen unseres Kulturkreises die Symbolbedeutung für die Weiblichkeit, so auch im Traum. Seine Beziehung zum Zyklus der Frau und ihren Stimmungen ist bekannt. In Urzeiten nahm man an, daß er die Gefühle der Männer und die Intuition der Frauen lenke. Wenn der Mond im Traum eines Mannes erscheint, muß er entweder mit seiner intuitiven Seite oder mit seiner Angst vor Frauen ins reine kommen. Im Traum einer Frau verweist der Mond in der Regel auf ihre Beziehung zu anderen Frauen. Die einzelnen Phasen des geträumten Mondes können als Zeichen des Wechsels in andere Positionen, also durchaus positiv gewertet werden. Spirituell: Auf dieser Ebene symbolisiert der Mond im Traum die Große Mutter und die dunkle, unbekannte Seite des Selbst. Er kann auch für das Unerreichbare stehen. Er ist Symbol der Abhängigkeit, des weiblichen Prinzips, der Wandlung und des Wachstums, der biologischen Rhythmen und der vergehenden Zeit. Artemidoros: Einer Frau träumte, sie schaue im Mond drei Bilder ihrer selbst. Sie gebar weibliche Drillinge, aber alle drei starben in dem selben Mond. (Griech. men bedeutet sowohl Monat als auch Mond. Das Jahr war im Altertum zunächst ein Mondjahr von 355 Tagen, die antiken Monate also kürzer als die heutigen. Die dadurch entstehende Differenz gegen den Sonnenlauf glichen die Griechen durch Schaltmonate aus.) Es versinnbildlichten nämlich die Bilder die Kinder, ein Kreis aber hielt sie umschlossen. Denn mit einer Eihaut, wie die Ärzte sagen, waren die Embryos geschützt. Wegen des Mondes aber blieben sie nicht länger leben. Es träumte jemand, er erblicke im Mond sein eigenes Antlitz. Der Mann unternahm eine Reise in ein fernes Land und verbrachte die meiste Zeit seines Lebens auf Irrfahrten und im Ausland,- denn die ewige Bewegung des Mondes sollte ihn in ihren Bann ziehen. Es träumte jemand, er gehe mit der Sonne zugleich auf und halte mit dem Mond gleichen Schritt. Er wurde gehängt, und so sahen ihn Sonne und auch Mond beim Aufgang hoch in der Luft baumeln. Volkstümlich: (arab. ) : Der Mond bedeutet, wie gesagt, den nach dem Kaiser mächtigsten Mann, Träumt einer, der Mond gehe strahlend in seinem Haus auf, wird er Gunst und Unterstützung… Traumdeutung Mond (Selene) →

Glied / Gliedmaßen

…Glied / Gliedmaßen Artemidoros: Das männliche Glied gleicht den Eltern, weil es zum Samen in Beziehung steht, den Kindern, weil es deren Ursache ist,- der Gattin und der Geliebten, weil es für die Freuden der Liebe geschaffen ist,- den Brüdern und allen Blutsverwandten, weil vom Geschlechtsglied das verwandtschaftliche Verhältnis der ganzen Familie abhängt. Sodann bedeutet es Körperstärke und Manneskraft, weil es auch deren Urheber ist,- deshalb wird es von einigen ‘Mannheit’ genannt. Ferner bezeichnet es die Rede und die Bildung, weil das Geschlechtsglied, ebenso wie das Wort, das Allerzeugungsfähigste ist. Ich habe einmal in Kyllene ein Kultbild des Hermes gesehen, das auf Grund einer natürlichen Auffassung lediglich als männliches Glied gearbeitet war (Phallos- und Dionysos- Kult). Ferner zeigt es Überfluß und Besitz an, weil es sich bald vergrößert, bald wieder zurückgeht und sowohl gewähren als auch ausscheiden kann. Weiterhin bedeutet es geheime Pläne, weil diese auch medea genannt werden ebenso wie das Glied,- dann gleicht es Armut, Knechtschaft und Fesseln, weil es ‘das Notwendige’ heißt und das Symbol von Not und Zwang ist. Ferner gleicht es der Würde,- denn aidos bedeutet Scham und Würde. Daraus folgt: Ist das Glied vorhanden und befindet es sich in der gehörigen Ordnung, so werden auch alle durch dasselbe angedeuteten Dinge und Verhältnisse in ihrer alten Ordnung verharren,- es vergrößert sie, wenn es sich vergrößert, es zeigt deren Verlust an, wenn es abgenommen wird. Verdoppelt es sich, wird sich alles verdoppeln, mit Ausnahme der Gattin oder der Geliebten,- diese verliert man, denn zwei Geschlechtsglieder kann man nicht auf einmal gebrauchen. Achmet: Ein Jungverheirateter kam zu Sirin, dem Traumdeuter des Mamun, und richtete folgende Frage an ihn: ‘Ich träumte, mir sei das Glied gänzlich abgetrennt worden.’ Sirin fragte: ‘Zu welcher Stunde hast du das geschaut?’ Er antwortete: ‘Es war die sechste.’ Sirin sagte: ‘Rechne von dieser Stunde sechs Monate und im siebenten wirst du kinderlos sterben.’ Als der sechste Monat um war, kam es so. Volkstümlich: (arab. ) : Träumt das Oberhaupt des Volkes, sein Glied sei stark und kraftvoll geworden, wird sein Volk groß, kraftvoll und reich werden,- ein Armer oder ein gemeiner Mann wird in seinem Fach Außerordentliches leisten,- dünkt es einen, sein Glied habe sich übermäßig erigiert, wird er durch seine Frau zu Ehren, Ansehen und Vermögen kommen. Wird jemandem das Glied abgeschnitten, prophezeit das schwere Strafe und Bettelarmut,- besitzt er viele Pferde, wird er sie verlieren. Dünkt es jemanden, sein Glied sei entblößt und von anderen gesehen worden, wird er geschmäht und geächtet und sein Geheimnis der Öffentlichkeit preisgegeben werden. Hat er das Glied in seinen vier Wänden, unbemerkt von anderen, entblößt, wird ihm das Geheimnis seiner Frau offenbar werden. Zwei Glieder zu haben bedeutet, man werde in Kürze heiraten und… Traumdeutung Glied / Gliedmaßen →

Geburt

…Geburt Allgemein: Wenn der Mensch sein Leben ändert, eine neue Einstellung gewonnen, neue Fähigkeiten erlernt oder ein neues Vorhaben begonnen hat und auch, wenn ihm klar wird, daß Altes stirbt, dann träumt er von einer Geburt. Geburt steht für einen Neubeginn. Das Symbol wird meist positiv verstanden, verspricht also die Verwirklichung von Zielen. Im Einzelfall kann das Symbol auch konkret auf die eigene Geburt hinweisen, die nicht selten ein seelisches Trauma darstellte, das Ängste und andere psychische Störungen hinterließ,- oft wird man dann das Geburtstrauma, das ins Unbewußte verdrängt wurde, im Rahmen einer Psychotherapie nachträglich verarbeiten m�